Eine Studie zum Klimawandel mit dem Grundwasser-Lysimeter
Die Grundwasser-Lysimeterstation der UGT wurde 2009 auf einem Grünlandstandort im Spreewald (Brandenburg, Deutschland) mit niedrigem Grundwasserspiegel errichtet. Sie war Teil des vom BMBF geförderten Verbundforschungsprojekts INKA BB - Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Berlin-Brandenburg, insbesondere des Teilprojekts: Instrumente und Strategien für ein nachhaltiges Wassermanagement in großen Feuchtgebieten, angesiedelt am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF).
Die Grundwasser-Lysimeterstation bestand aus vier Bodenmonolithen mit einer Fläche von je 1 m² und einer Dicke von 2 m. Die Anlage umfasste eine Wetterstation und eine Bodenmessstation für die Messung meteorologischer und bodenhydraulischer Referenzwerte.
Die wägbaren Grundwasser-Lysimeter bilden zusammen mit Feldmessungen im Spreewald die Grundlage für die experimentellen Nachweise im Projekt INKA BB. Berlin und Brandenburg gelten als besonders anfällig für den zukünftigen Klimawandel. Geringe Jahresniederschläge und sandige Böden mit geringer Wasserspeicherkapazität machen die Region auch in Zukunft anfällig für Trockenperioden und Starkniederschläge. Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und der Klimaanpassung ist ein erfolgreiches Wassermanagement von entscheidender Bedeutung.
Zu diesem Zweck wurden Grundwasserlysimeter direkt in einem Untersuchungsgebiet platziert. So können alle relevanten Wasserhaushaltsparameter mit ausreichender Genauigkeit gemessen werden. Ein Referenzlysimeter spiegelt den Wasserhaushalt des Untersuchungsgebietes wider, weitere Lysimeter werden für die Simulation verschiedener Anpassungsoptionen verwendet.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden Veröffentlichung:

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