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Bodensensoren

Unsere eigens entwickelten Sensoren bestimmen den Wassergehalt, die Wasserspannung, die Temperatur oder auch die elektrische Leitfähigkeit des Bodens. Die Messungen dienen etwa dem besseren Verständnis für das Verhalten von Böden und ablaufende bodeninterne Prozesse sowie der Bewertung der Bodenfruchtbarkeit und der Einschätzung von Pflanzenwachstum und -wasserbedarf.

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Häufig gestellte Fragen - FAQ

Bodenhydrologie

Die Bodenhydrologie untersucht die Bewegung, Speicherung und Verfügbarkeit von Wasser im Boden. Dazu gehören Prozesse wie Infiltration, Perkolation, kapillarer Aufstieg, Bodenverdunstung, Evapotranspiration und Grundwasserneubildung. Das Verständnis dieser Prozesse ist entscheidend, um den Wasserhaushalt von Ökosystemen zu bewerten, Wasserverfügbarkeit für Pflanzen zu beurteilen, Wasserressourcen nachhaltig zu bewirtschaften und die Auswirkungen von Klimaveränderungen auf terrestrische Systeme zu verstehen.
 

Typische Messgrößen in bodenhydrologischen Untersuchungen sind sind Bodenfeuchte, Bodenwasserpotential bzw. Bodensaugspannung, Niederschlag, Sickerwasser, Grundwasserstand, Bodentemperatur sowie meteorologische Parameter. Ergänzend werden häufig Evapotranspiration, hydraulische Leitfähigkeit und Stoffflüsse untersucht, um den Wasserhaushalt vollständig zu charakterisieren.
 

Viele hydrologische Prozesse unterliegen starken saisonalen und klimatischen Schwankungen. Langfristige Messreihen ermöglichen die Analyse von Trends, Extremereignissen und den Auswirkungen veränderter Niederschlags- und Temperaturmuster. Sie bilden die Grundlage für belastbare Wasserhaushaltsmodelle und unterstützen die Entwicklung nachhaltiger Bewirtschaftungsstrategien.
 

Umweltsensorik

Erst die Kombination von Parametern aus Boden, Wasser, Vegetation und Atmosphäre ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen diesen Bereichen. Sie schafft eine zuverlässige Datengrundlage für Anwendungen beispielsweise in Forschung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft und im nachhaltigen Management von Ökosystemen.
 

Sensoren für wissenschatfliche Langzeitmessungen müssen über lange Zeiträume stabile und reproduzierbare Messergebnisse liefern. Eine hohe Messgenauigkeit, geringe Drift, robuste Bauweise sowie die Möglichkeit zur Kalibrierung und Integration in automatische Datenerfassungssysteme sind entscheidende Qualitätsmerkmale.
 

Digitale Sensornetzwerke ermöglichen die kontinuierliche Erfassung und automatisierte Zusammenführung großer Datenmengen aus zahlreichen verteilten Messpunkten. IoT-Technologien erweitern diese Systeme um eine drahtlose, energieeffiziente Datenübertragung und die flexible Einbindung dezentraler Sensoren. Dadurch lassen sich umfangreiche Monitoringnetze effizient betreiben und Umweltveränderungen zeitnah erkennen und auswerten.
 

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